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Degenerativer Knorpelschaden und Arthrose

Im Rahmen der Entstehung der Arthrose kommt es zu einer fortschreitenden Zerstörung des Gelenkknorpels und damit zum Funktionsverlust des Gelenkes. Neben dem Abbau molekularer Komponenten werden das Kollagennetzwerk und die Knorpelgrundsubstanz destabilisiert, was in der Folge zu einem sichtbaren Knorpelabrieb führt.

Langsam fortschreitende Knorpelabnutzung als Systemerkrankung des ganzen Gelenkes.

Entgegen der allgemeinen Vorstellung entsteht die Arthrose nicht durch Abrieb und Abnutzung. Vielmehr steht am Anfang der Gelenkzerstörung meist eine akute Schädigung des Gelenkknorpels durch eine Verletzung oder eine Infektion. Von der ersten Schädigung bis zur Arthrose vergehen viele Jahre, in denen der Patient häufig keine Schmerzen verspürt. Deshalb ist auch die Frühdiagnostik so schwierig. Durch den Abrieb des geschädigten Knorpels kommt es zu Reizungen und Entzündungsprozessen der Synovialis, die schließlich die Gelenkzerstörung vorantreiben.

Die Frühdiagnostik ist wichtig, aber schwierig!




Typische Befunde der Arthrose: Verschmälerung des Gelenkspaltes, Bildung von Osteophyten, subchondrale Knochensklerose, Zysten und Knochenschwund.