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Funktion

Das embryonale Skelett besteht noch vollständig aus Knorpel, aus dem sich später durch Kalziumeinlagerung Knochen bilden.

Bei erwachsenen Personen findet man den Knorpel vorwiegend an Stellen, wo es auf Festigkeit, hohe Elastizität und große Beweglichkeit ankommt.

Der Gelenkknorpel ermöglicht die reibungslose Bewegung der Gelenke.

Eine wichtige Knorpelart ist der Gelenkknorpel. Gelenke sind die beweglichen Bindeglieder zwischen den Knochen. Der Gelenkknorpel überzieht die Oberfläche der Gelenkknochen und schützt sie. Seine elastische und gleitfähige Struktur ermöglicht, dass die Gelenkknochen reibungslos gegeneinander gleiten können. Er ist extrem widerstandsfähig und kann als Puffer Stoßbewegungen sehr gut abdämpfen.

Die arkadenartige Struktur des Kollagenfasergerüstes garantiert Elastizität und Druckfestigkeit. Wie auch immer wir uns bewegen: Beugen, Strecken, sich Hinknien – unsere Gelenke machen dies alles mit. Das Knorpelgewebe ermöglicht Gleitfähigkeit und Stoßfestigkeit.

Die Gelenkflüssigkeit ernährt den Knorpel.

Die Gelenkflüssigkeit und die äußerst wasserreiche Knorpelgrundsubstanz, die die Knorpelzellen umgibt, wirken zusammen wie ein hydraulisches System - zum einen für die Funktion als Stoßdämpfer und zum anderen als Pumpsystem, welches die Knorpelzellen im gefäßfreien Knorpelgewebe mit Nährstoffen versorgt.

Die stoßdämpfende Eigenschaft des Knorpels beruht auf seinem hohen Wassergehalt. Durch Verlagerung des Gewichtes auf die Gelenke - wie etwa beim Laufen - erzeugt der wechselnde Druck auf den Knorpel eine Verlagerung des Wassers innerhalb des Gewebes. Diese ist auch wichtig für die Aufrechterhaltung der Funktion der Knorpelzellen, da damit Nährstoffe mit benachbarten Geweben ausgetauscht werden.


Der Gelenkknorpel dient als Stossdämpfer.

Der Gelenkknorpel überzieht die Oberfläche der Gelenkknochen und schützt diese als Puffer vor wechselnden Druckbelastungen.

 

Der Gelenkknorpel überzieht die Oberfläche der Gelenkknochen und schützt diese als Puffer vor wechselnden Druckbelastungen.