Abklärung von Knorpelschäden im Knorpelzentrum Wien

Diagnostik und Untersuchung von Knorpelschäden

Akute, chronische und degenerative Knorpelschäden wie Arthrose werden im Knorpelzentrum Wien genauestens diagnostiziert und untersucht. Dabei setzen wir auf eine umfassende Anamnese, eine klinische Untersuchung, Laboranalysen und Bluttests, unterschiedliche Funktionstests sowie radiologische Untersuchungen.

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Knorpelschäden brauchen Spezialisten

Schädigungen des Gelenkknorpels können sämtliche Gelenke des menschlichen Körpers betreffen. Diese Knorpelveränderungen und Knorpelschäden bedürfen einer genauen Untersuchung und Beurteilung durch den Spezialisten. Dieser ist auch Ihr richtiger Ansprechpartner bei bereits aufgetretenen Funktionsstörungen der Gelenke, wie Bewegungseinschränkungen, Fehlstellungen und Instabilitäten.

Arthroserisiko: Warten Sie nicht zu lange!

Kommen Sie bei Gelenksbeschwerden umgehend zu uns ins Knorpelzentrum Wien und warten Sie nicht zu lange. Wir bieten Ihnen eine genaue Anamnese und Untersuchung, bei Bedarf eine weiterführende laborchemische und radiologische Abklärung (Röntgen, Computertomographie und Magnetresonanztomographie) und danach eine individuelle Therapieplanung, sowie Physiotherapie und Rehabilitation. Kleine Knorpelschäden können meist vollständig geheilt werden. Bei größeren Knorpelproblemen und Arthrose planen wir die Therapie individuell für Sie. Durch die frühzeitige Behandlung kleiner Knorpelschäden kann die Entstehung einer Arthrose meistens verhindert oder verzögert werden. Mit unserem Online Arthrose-Check erhalten Sie einen ersten Überblick über Ihr persönliches Arthrose-Risiko.

Diagnostik im Knorpelzentrum Wien

In einem ausführlichen Gespräch geht Univ.-Prof. Dr. Stefan Marlovits vom Knorpelzentrum Wien gemeinsam mit Ihnen, dem Patienten, detailliert auf Ihre Beschwerden ein. Er untersucht das betroffene Gelenk genau und bekommt durch eventuell erforderliche ergänzende Untersuchungen ein klares Bild Ihrer Erkrankung oder Verletzung. In diesem eingehenden Gespräch und der folgenden Untersuchung von Knorpelschäden klären wir mit vier wichtigen Fragen den Handlungsbedarf in Ihrem Fall:

  • Wie hat alles angefangen?
  • Wie ist Ihr Zustand jetzt?
  • Was kann das Gelenk?
  • Was ist zu sehen?
Arzt spricht mit Patient

Anamnese

Unter Anamnese versteht man das gezielte Erfragen der Vorgeschichte einer Krankheit, um so möglichen Ursachen auf den Grund zu kommen. Auch im Knorpelzentrum Wien umfasst die Anamnese die genaue Erhebung des Beginnes und des Verlaufs Ihrer Beschwerden. Wir fragen uns gemeinsam: „Wie hat alles angefangen?“

Zudem interessiert uns auch immer, wie durch den Knorpelschaden Ihr tägliches Leben und Ihre sportlichen Aktivitäten beeinträchtigt werden. Auch das ist Teil der Untersuchung von Knorpelschäden, damit wir für jede Patientin und jeden Patienten die individuell passende Behandlung finden können. Denn diese ist immer auch von Alter und Aktivitätsgrad der betroffenen Person abhängig.

Arzt spricht mit Patient
Arzt untersucht Patient auf Knorpelschaden

Klinische Untersuchung von Knorpelschäden

Im nächsten Schritt führt Dr. Marlovits eine eingehende klinische Untersuchung Ihres betroffenen Gelenkes durch und Sie beschreiben dabei genau Funktion, Beweglichkeit und Belastungsfähigkeit. Nach der Erfassung der Vorgeschichte fragen wir uns also: „Wie ist Ihr Zustand jetzt?“

Bei Schädigungen des Gelenkknorpels haben Sie meist Schmerzen bei Belastung, manchmal auch in Ruhe. Ihr Knie kann angeschwollen und mit Flüssigkeit (Erguss) gefüllt sein. Wird ein abgelöstes Knorpelstück eingeklemmt, sprechen wir von einer Blockade. Das bedeutet, das Knie lässt sich nicht mehr vollständig strecken oder beugen. Insbesondere bei Knorpelschäden hinter der Kniescheibe treten Schmerzen nach längerem Beugen des Knies und beim Treppensteigen oder Bergabgehen auf.

Arzt untersucht Funktion des Gelenks

Funktionstest zur Untersuchung von Korpelschäden

Die nächste Frage, die wir bei der Untersuchung von Knorpelschäden klären ist: „Was kann das Gelenk?“ Bevor wir im nächsten Schritt auf bildgebende Verfahren wie Röntgen zurückgreifen, führen wir zunächst zur genauen Beschreibung der Funktion der Gelenke sowie möglicher Einschränkungen unterschiedliche klinische Funktionstests durch. Dabei werden zum Beispiel in Ruheposition Fehlstellungen erkannt oder Störungen in den Bewegungsabläufen ertastet. Vor allem die genaue Beobachtung der Funktion des betroffenen Gelenks kann hier wichtige Erkenntnisse zu möglichen Knorpelschäden liefern.

Arzt untersucht Funktion des Gelenks

Radiologische Untersuchungen

Die letzte Frage bei der Untersuchung von Knorpelschäden lautet: „Was ist zu sehen?“ Das bezieht sich auf die verschiedenen bildgebenden Verfahren, die uns bei der Diagnose eines Knorpelschadens zur Verfügung stehen. Neben den konventionellen Röntgenaufnahmen und der Ultraschalluntersuchung nutzen wir zur Beurteilung von Knorpelschäden vor allem Magnetresonanzuntersuchungen.

Radiologische Untersuchung eines Kniegelenks

Magnetresonanztomographie (MRT)

Die Magnetresonanztomographie (Kernspintomographie) ist eine nicht invasive Methode, die hauptsächlich zur Beurteilung der Bindegewebsstrukturen des Kniegelenkes verwendet wird. Durch spezielle Sequenzen lässt sich der hyaline Gelenkknorpel besonders gut darstellen. Die Magnetresonanztomographie erfolgt präoperativ (vor der OP) zur Abklärung der Tiefe und Ausdehnung eines Knorpeldefektes. Nach Knorpeloperationen dient die MRT zur Verlaufskontrolle und Dokumentation der Knorpelregeneration.

Untersuchung von Blutproben

Laborchemische Untersuchungen

In manchen Fällen kann es erforderlich sein, weiterführende Blutuntersuchungen zu machen. Großes Augenmerk liegt dabei auf der Erkennung von Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises sowie auf dem Ausschluss von Infektionskrankheiten (Virusinfektionen), die zu Gelenksproblemen führen können.

Sämtliche radiologischen und laborchemischen Untersuchungen können im Ambulatorium der Privatklinik Döbling als Leistungen der Krankenkasse unter Verwendung der e-card ohne zusätzliches Honorar durchgeführt werden.

Untersuchung von Blutproben

FAQs

Am Beginn eines Knorpelschadens steht ein Druckgefühl, dass sich später zu einem Bewegungsschmerz entwickelt. In weiterer Folge kann der Knorpelschaden auch zum Dauerschmerz führen.

Ja, eine Arthrose kann beim MRT (Magnetresonanztomografie) erkannt werden. Ein Röntgen dagegen kann den Knorpel nicht direkt darstellen.

Das MRT (Magnetresonanztomografie) ist ein bildgebendes Verfahren. Dank eines starken Magnetfeldes können damit Schnittbilder des Gelenks erzeugt werden.