Stammzellentherapie mit Knochenmarkstammzellen

Knochenmarkstammzellen

Eine Methode der Stammzellentherapie in der Orthobiologie ist die Verwendung von Knochenmarkstammzellen. Diese werden aus dem Beckenknochen gewonnen.

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Behandlungsüberblick

Überblick

Bei der Stammzellentherapie mit Knochenmarkstammzellen handelt es sich um die lokale Applikation von Knochenmarkstammzellen aus dem Beckenkamm. Ziel der Behandlung ist die Förderung der Regeneration durch biologische Stimulation.

  • Ort der Behandlung: Tagesklinik der Privatklinik Döbling

  • Dauer der Behandlung: 60-120 Minuten

  • Dauer des Aufenthaltes: tagesklinische Aufnahme

  • Schmerzhaft: Eingriff unter Kurznarkose

  • Anzahl der Behandlungen: meist nur eine Behandlung erforderlich

  • Nachbehandlung: Teilbelastung des Gelenks für 1 bis 2 Wochen

  • Schonzeit/Sport: 14 Tage Schonzeit, Sport nach 4 Wochen

  • Ausfallzeit: 3-5 Tage

Gewinnung von Knochenmarkstammzellen

Eine bewährte Technik zur Gewinnung von Stammzellen aus dem Knochenmark ist die Punktion des Beckenkammes. Dabei schieben wir über eine kleine Punktion eine Kanüle in den Beckenkammknochen. Anschließend gewinnen wir die Knochenmarkstammzellen durch Aspiration. Bei dieser Aspiration werden Flüssigkeit und Zellen durch Ansaugen aus dem Knochenmark gewonnen. Im Gegensatz zur bekannteren Knochenmarkbiopsie arbeitet der Arzt bei der Aspiration mit einer kleineren Nadel und entnimmt keine ganzen Stücke des Knochenmarks.

Durch weitere Schritte der Konzentration können wir mit dieser Technik eine hohe Anzahl an Zellen gewinnen, und diese dann weiterverwenden. Dabei besteht die Möglichkeit, diese Zellen bei operativen Eingriffen zur Beschleunigung der Heilung zu verwenden. Bei anderen Erkrankungen oder Schädigungen bringen wir diese Zellen durch minimalinvasive Techniken an den Ort der Schädigung oder Entzündung, um hier eine lokale Regeneration zu erreichen.

Die Punktionsstelle verschließen wir meistens mit einer Naht, die wir nach etwa 10-12 Tagen wieder entfernen.

Der Eingriff selbst ist äußerst schmerzarmen und es bleiben keine Narben zurück.

Knochenmarkstammzellen in der Stammzellentherapie

Die Stammzellentherapie spielt eine immer größere Rolle in der Orthobiologie. Vor allem bei der Behandlung von Knorpelschäden durch degenerative Veränderungen, Erkrankungen oder Verletzungen des Knorpels entwickelt sich dieses Feld immer mehr zu einer Alternative zu großen operativen Eingriffen.

Das Knorpelzentrum Wien legt daher großen Wert auf die laufende Teilnahme an internationalen Forschungsprojekten und Studien. Auch neue Methoden und Techniken stehen stets im Fokus des Zentrums für Knorpelregenerationen und Orthobiologie. So stellen wir sicher, dass wir unsere Patienten stets nach dem neuesten Wissensstand behandeln können.

Die Behandlung mit Knochenmarkstammzellen ist eine der Methoden der Orthobiologie, mit denen im Knorpelzentrum Wien Knorpelschäden behandelt werden. Daneben gibt es auch noch die Möglichkeit der Behandlung mit Fettstammzellen.