Wieso ist gerade das Kniegelenk so häufig von Arthrose betroffen? Und welche modernen Methoden gibt es, um diese zu behandeln? Die Fragen zum Themenschwerpunkt Kniearthrose (Gonarthrose) beantwortet Univ.-Prof. Dr. Stefan Marlovits vom Knorpelzentrum Wien in einem weiteren Video der Plattform ACP-Therapie.at Antworten. Damit schließt die Video-Reihe ACP-Tipps direkt an jenes Interview an, das wir Ihnen im letzten Newsbeitrag „Video zum Gelenkknorpel: ACP-Tipp mit Dr. Marlovits“ vorgestellt haben.

Häufige Kniearthrose

Im neuen Interview zum ACP-Tipp #07 erfahren Herbert Sattlegger von Arthrex, dem Medizinproduktehersteller hinter der Plattform ACP-Therapie, und die Zuseher Fakten rund um die Kniearthrose von Univ.-Prof. Dr. Stefan Marlovits. „Gerade das Knie ist aufgrund seiner schwierigen anatomischen Konstruktion und durch die Belastung des gesamten Körpergewichts besonders häufig von Arthrose betroffen“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Stefan Marlovits im Gespräch.

Großen Einfluss auf das Arthrose-Risiko haben auch vorangegangene Verletzungen bzw. eine teilweise oder gänzliche Meniskusresektion. In Studien wurde festgestellt, dass die Arthrose, abhängig von der Lokalisation, durchschnittlich nach 15-20 Jahren, in vereinzelten Fällen schon nach 3-5 Jahren, auftreten kann, wie der Knorpelspezialist im Interview erläutert.

Behandlungen bei Gonarthrose

Thema des neuen ACP-Tipps sind selbstverständlich auch die Behandlungsmöglichkeiten bei Kniearthrose. Lange Zeit gab es hier nur zwei Optionen: zum einen die Therapie mit Cortison, zum anderen die Behandlung mit Hyaluronsäure. Diese Methoden erreichen eine Linderung und verbessern die Gleitfähigkeit sowie die Ernährung des Knorpels. Jedoch haben sie keinen Einfluss auf die Biologie, wie Univ.-Prof. Dr. Marlovits im Interview erklärt. In den vergangenen Jahren wurden neue Therapieformen entwickelt, die genau hier ansetzen. Dazu zählen die PRP-Behandlung oder ACP-Therapie, bei der die Beschwerden mit aufbereitetem Eigenblut behandelt werden. „Mit diesen Komponenten können wir in die Biologie eingreifen und biologisch aktive Substanzen verabreichen. Diesen Bereich bezeichnen wir als Orthobiologie“, sagt der Knorpelspezialist Univ.-Prof. Dr. Marlovits.

Wie diese ACP-Therapie bei Kniearthrose funktioniert, wie Patientinnen und Patienten ihr eigenes Arthrose-Risiko erkennen können und welche Sportarten Univ.-Prof. Dr. Marlovits bei Kniearthrose empfiehlt, sehen Sie jetzt im vollständigen Video zum ACP-Tipp #07.